Vorbereitung

Informationstafeln

Nehmen Sie sich ruhig ein paar Monate Zeit, um alle Fragen zu klären, die für Ihre berufliche Selbständigkeit wichtig sind. Was müssen Sie alles tun, um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung anzubieten? Wie und wo wollen Sie Ihr Angebot Ihren Kunden anbieten? Was müssen Sie tun, damit potenzielle Kunden auf Sie aufmerksam werden? Welche Rechtsform soll Ihr Unternehmen haben? Wie viel Geld müssen Sie mit Ihrem Unternehmen einnehmen, um davon leben zu können?

Es gibt jede Menge Fragen, die Sie im Vorfeld Ihrer Gründung beantworten sollten. Die Antworten darauf schreiben Sie in Ihren Businessplan. Er steht im Mittelpunkt Ihrer Gründungsvorbereitungen.

Businessplan

Viele der Informationen, die Sie sich in der Vorbereitungsphase beschaffen sollten, gehören in Ihren Businessplan. Der Businessplan ist eine Art Drehbuch oder Leitfaden, in dem Sie genau beschreiben, wie Ihre Geschäftsidee in die Tat umsetzen.

Übrigens: Wenn Sie bei einer Bank oder Sparkasse Geld leihen wollen, müssen Sie einen solchen Businessplan auf den Tisch legen. Tipp: Schreiben Sie auf jeden Fall einen Businessplan, auch wenn niemand danach verlangt. Was Sie schriftlich festhalten, haben Sie durchdacht. Und was Sie durchdacht haben, funktioniert mit größerer Wahrscheinlichkeit.

In Ihrem Businessplan sollten Sie folgende Fragen beantworten

  • Was macht Sie so sicher, dass Sie ein Unternehmen führen können? Was haben Sie gelernt?
  • Welches Produkt/welche Dienstleistung wollen Sie anbieten? Was ist das Besondere daran?
  • Wer sind Ihre Kunden? Wer sind Ihre Konkurrenten? Wie sind Ihre Chancen, Geld zu verdienen?
  • Wie genau wollen Sie Ihren Kunden Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung anbieten? Wie sieht Ihr Marketing aus?
  • Wie organisieren Sie Ihr Unternehmen? Wer macht was?
  • Welche Risiken und welche Chancen hat Ihr Vorhaben? Haben Sie daran gedacht, was passiert, wenn es nicht „läuft“?
  • Wie hoch ist Ihr Kapitalbedarf? Wie viel Startkapital brauchen Sie für die Startphase?
  • Woher kommt das Startkapital für die Startphase? Welche Geldquellen haben Sie zur Verfügung?

Beratung und Hilfe

Der Businessplan ist der Türöffner, wenn Sie bei einer Bank oder Sparkasse Geld leihen wollen. Lassen Sie sich daher von den Experten der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, regionalen Gründungsinitiativen und der Businessplan-Wettbewerbe beraten.

Behörden

Auf dem Weg zum eigenen Unternehmen bleiben Ihnen Behördengänge nicht erspart. Erkundigen Sie sich bei der Wirtschaftsförderung Ihrer Kommune, ob es eine One-Stop-Agency oder einen One-Stop-Shop für Gründerinnen und Gründer gibt. Für eine einfache gewerbliche Gründung reicht meist die Anmeldung beim Gewerbeamt. Für bestimmte Tätigkeiten benötigen Sie eine Erlaubnis. Erkundigen Sie sich danach beim Gewerbeamt. Wenn Sie eine freiberufliche Tätigkeit planen, benötigen Sie keine Gewerbeanmeldung, sondern nur eine Steuernummer, die Sie beim Finanzamt beantragen.

Denken Sie auch daran, Ihre Krankenversicherung zu informieren. Ganz wichtig: Erkundigen Sie sich, ob für Ihre Tätigkeit Rentenversicherungspflicht bei der gesetzlichen Rentenversicherung besteht.

Das Partnerprogramm

Unterstützen Sie die Gründerwoche und motivieren Sie junge Menschen für unter- nehmerisches Denken und Handeln – zum Beispiel durch eine Veranstaltung.

Externe Links

Online-Spiel des Bundesministeriums für Wirtgschaft und Technologie

BMWi-Infotelefon zu Existenzgründung

Tel.: 0180 5 615 001
(0,14 Euro/Min. aus den Festnetzen und max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen)
Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 20:00 Uhr, Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr