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Während der Gründerwoche 2011 vom 14.-20. November haben allein in Deutschland über 40.000 gründungsinteressierte Studierende, Schülerinnen, Schüler, Azubis und Erwerbslose rund 1.400 Veranstaltungen besucht. Dabei standen Beratung und Information im Vordergrund, aber auch intensive Qualifizierungsveranstaltungen und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch wurden von den Partnern angeboten. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler boten die Initiativen des BMWi-Arbeitskreises „Unternehmergeist in die Schulen“ und viele andere spannende Veranstaltungen an.
Mit ihrem vielseitigen Veranstaltungsprogramm haben die über 800 Partner dazu beigetragen, wichtige Impulse für eine neue Gründungskultur in Deutschland zu setzen und junge Menschen für unternehmerisches Denken und Handeln zu begeistern.
Bereits im Vorfeld der Gründerwoche erfolgte eine rege Berichterstattung: Insgesamt wurden 1.554 Artikel veröffentlicht, die die Gründerwoche thematisierten. Die Hälfte aller Meldungen stammen aus dem Printbereich. Über 90 Prozent der Printmeldungen erschienen 2011 in regionalen Tageszeitungen, gefolgt von Anzeigenblättern und überregionalen Tageszeitungen. Zahlreiche Hörfunksender berichteten über die bundesweite Aktionswoche, zum Beispiel mdr Info, Radio Eins, Deutschlandfunk, Radio FFN sowie NDR 1. Erstmals schaffte es die Gründerwoche auch ins Fernsehen: 2011 strahlten drei Sender insgesamt acht Sendungen zur Gründerwoche aus.
Mit ihrem Engagement für die Gründerwoche möchten die Partner vor allem einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Im Jahr 2011 nahmen 874 Partner an der Gründerwoche Deutschland teil. Im Vergleich zu 2010 (680 Partner) wurde die Anzahl der Partner damit um 28,5 Prozent gesteigert.
Die folgende Tabelle bietet einen genauen Überblick über die Aktivitäten der Partner in den Bundesländern, wobei ortsungebundene Veranstaltungen (z.B. Hotlines, Internetangebote) und Veranstaltungen, die im Ausland stattgefunden haben, unberücksichtigt bleiben.
Knapp ein Drittel aller Partner kommt aus dem Bereich der Unternehmensberatung, gefolgt von Gründungsinitiativen und Netzwerken, die die zweitgrößte Gruppe darstellen. Schulen sind nur im geringen Maß vertreten, allerdings kooperieren viele davon mit Partnern der Gründerwoche, ohne selbst als Partner registriert zu sein. Vor allem über den Luftballonwettbewerb konnten etwa 50 weitere Schulen gewonnen werden, die in u.g. Abbildung nicht aufgeführt sind. Hochschulen und andere wissenschaftliche Einrichtungen sind fast gleichauf mit Wirtschaftsfördergesellschaften und liegen an vierter bzw. dritter Stelle.
Den größten Anteil am Veranstaltungsangebot der Gründerwoche hatten mit 70 Prozent Beratungs- und Informationsveranstaltungen. Vor allem im Hochschul- und Schulbereich fanden mit jeweils über 20 Prozent Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch und Networking bei oder waren im Bereich der Qualifizierung und Weiterbildung angesiedelt.
Veranstaltungen mit dem Ziel für unternehmerisches Denken und Handeln zu sensibilisieren (Unternehmergeist-Projekte) sowie Veranstaltungen zur Berufsorientierung waren ebenso mit über 20 Prozent vertreten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gründerwochenveranstaltungen sind hauptsächlich beruflich selbständig tätig (31,2 Prozent) oder abhängig beschäftigt (31,2 Prozent). Der überwiegende Teil (56 Prozent) ist zwischen 27 und 46 Jahre alt. Immerhin: 19,3 Prozent der Teilnehmenden sind zwischen 14 und 26 Jahre jung. Die Gründe für die Teilnahme an den Veranstaltungen während der Gründerwoche sind vielfältig. Genannt werden Motivation, Unterstützung konkreter Vorhaben, hohe Informationsdichte, Vielfalt, Vernetzung und kostenlose Hilfestellung.