Future Agro Challenge 2017

Der internationale Wettbewerb vergibt den Titel "Agribusiness of the Year" an junge Unternehmen mit innovativen Ideen im Bereich Ernährung und Landwirtschaft.

Die Future Agro Challenge (FAC) ist der weltweit größte Wettbewerb in der Lebensmittel- und Agrarbranche. Er richtet sich an junge innovative Unternehmen, deren Ziel es ist, die Nahrungsmittelproduktion vom Erzeuger bis zum Verbraucher zu revolutionieren. Der Wettbewerb setzt sich dafür ein, "Agripreneure" in den Fokus zu rücken, um die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern, Wasserverschwendung in der Landwirtschaft zu vermeiden und einen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zum Einsatz neuer Technologien zu leisten.

Die Future Agro Challenge (FAC) findet im Rahmen der Global Entrepreneurship Week statt und vergibt ein Mal im Jahr anlässlich des Global Agripreneur Summit den Titel "Agribusiness of the Year" an ein bahnbrechendes Unternehmen aus dem Bereich Ernährung und Landwirtschaft.

Deutschland beteiligt sich im Rahmen der Gründerwoche Deutschland an der Future Agro Challenge. Der deutsche Vorentscheid wird vom RKW Kompetenzzentrum durchgeführt, das die Gründerwoche Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bundesweit koordiniert.

Deutsche Vorrunde abgeschlossen

Junge Unternehmen mit innovativen Ideen im Bereich Ernährung und Landwirtschaft konnten sich bis zum 25. August 2017 für den deutschen Vorentscheid bewerben. Das RKW Kompetenzzentrum hat nun anhand der Bewerbungen vier Unternehmen ausgewählt.

  • betterECO, Berlin
  • ErnteBox, Bamberg
  • green spin, Würzburg
  • Permagold, Dresden

Sie werden am 29. September 2017, 14.00 bis 15.30 Uhr, in der Westfalenhalle in Dortmund im Rahmen der Gründermesse DIE INITIALE an der deutschen Vorrunde teilnehmen. Eine Jury wird den Gewinner auswählen, der Deutschland im Frühjahr 2018 beim internationalen Finale der Future Agro Challenge vertritt.

Die Gewinner der internationalen Endrunde erhalten ein individuell auf ihre Bedürfnisse zusammengestelltes Paket aus Dienstleistungen, Zugang zu Networking-Kanälen in unterschiedlichen Märkten und medialer Aufmerksamkeit, mit dem Ziel, die Entwicklung der Unternehmen zu fördern.

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Rückblick 2016

Mit dabei war auch das Start-up SeedForward aus Oldenburg. Zusammen mit sieben weiteren Finalisten hat es die Ausgründung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in die Schlussrunde geschafft. SeedForward wurde 2015 gegründet und entwickelt biologische Saatgutbeschichtungen, Bodenverbesserer und Pflanzenstärkungsmittel. Die Gründer werden durch das BMWi-Förderprogramm EXIST-Gründerstipendium unterstützt.

Auch wenn es für den Titel "Agribusiness of the Year" nicht gereicht hat, hat sich die Reise für die Oldenburger dennoch gelohnt. Sowohl während der Vorbereitungen für das Finale als auch bei der Präsentation im Rahmen des Global Entrepreneurship Congress konnten sie jede Menge Kontakte knüpfen.