Ideen-Pool für Veranstaltungen

Sie möchten sich als Partner an der Gründerwoche Deutschland beteiligen, haben aber noch keine passende Veranstaltungsidee? Dann werden Sie vielleicht in unserem Ideen-Pool fündig. Anregungen für Veranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern finden Sie übrigens auch in der Broschüre "Praxisbeispiele - Schulen in der Gründerwoche" (pdf, 3,7 MB).

Diskussionsrunden und Erfahrungsaustausch organisieren

Laden Sie Unternehmerinnen und Unternehmen aus verschiedenen Branchen ein. Sie können berichten, welche besonderen Herausforderungen Gründungen z. B. im Handwerk, Einzelhandel, im Technologiebereich oder in den freien Berufen mit sich bringen.

Erstellen Sie eine internationale Plattform von Unternehmern, die jungen international ausgerichteten Gründerinnen und Gründern Diskussionsmöglichkeiten bietet. Der Erfahrungsaustausch fördert nicht nur die Annäherung der unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturen, sondern gibt auch Einblicke in nationale Gesetzmäßigkeiten und Regeln, die ein international agierendes Unternehmen beachten muss.

Veranstalten Sie eine Gesprächsrunde, die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch bringt. Das Publikum soll die Möglichkeit erhalten, Ideen mit diesen Gesprächspartnern zu diskutieren und deren Standpunkte zu verstehen.

Laden Sie Unternehmen aus verschiedenen Branchen zu einer Diskussionsrunde ein, in der die Chancen und Risiken einer Unternehmensnachfolge aufgezeigt werden.

Gerade die ersten Phasen der Unternehmensgründung bergen Risiken. Diese unruhigen Zeiten müssen jedoch überwunden werden, um langfristig erfolgreich am Markt zu bleiben. Laden Sie Unternehmerinnen und Unternehmer ein, die genau von dieser schwierigen Phase berichten und Tipps zu ihrer Bewältigung geben können.

Starten Sie eine Diskussionsrunde, in der Unternehmerinnen und Unternehmer die Beziehung von Selbständigkeit und Familie beschreiben. Unterschiedliche Standpunkte können vorgestellt und neue Ansätze diskutiert werden.

Franchise-Unternehmen bieten schon erfolgreichen Produkte bzw. Dienstleistungen an. Laden Sie Experten zu einer Diskussionsrunde ein, um die Funktionsweise und Beispiele von Franchising vorzustellen.

Organisieren Sie einen Workshop, der deutlich macht, dass profitorientierte Unternehmen durchaus in der Lage sind, soziale Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

Unternehmertum bedeutet nicht ausschließlich Business und Börsenhandel. Auch Künstlerinnen und Künstler sind Unternehmer. Organisieren Sie eine Kunstveranstaltung, in der Unternehmertum mit Kreativität in Zusammenhang gebracht wird.

Gründerinnen und Gründer treffen sich mit Unternehmerinnen und Unternehmern, die gezielt über die Fehler und Fehleinschätzungen sprechen, die sie in ihrer unternehmerischen Anfangsphase erlebt haben. Die Veranstaltung wird moderiert. Entscheidend ist, dass deutlich wird, wie sich bestimmte typische Fehler vermeiden oder aber im Nachhinein beheben lassen.

Videos erstellen

Suchen Sie sich ein erfolgreiches Unternehmen in Ihrer Region und dokumentieren Sie sein Entstehen. Auf einem Filmfestival können dann die unterschiedlichen Herangehensweisen und Erfolgsfaktoren diskutiert werden.

Stellen Sie zu Ihrer Veranstaltung eine Box auf, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Meinung zur Selbständigkeit auf Video aufnehmen lassen können. Am Ende des Events wird daraus ein kleiner Film zusammengestellt.

Produzieren Sie ein Video zum Thema Unternehmergeist/Unternehmertum, in dem Veranstaltungsteilnehmer Unternehmerinnen und Unternehmer interviewen. Das Video kann auf einem Filmfestival vorgeführt werden.

Ausstellungen und Messen organisieren

Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer haben ein Netzwerk von Partnern. Organisieren Sie ein Event, auf dem sich diese Netzwerke präsentieren und Newcomer integrieren sollen. Unter einer Zeitvorgabe sollen sich im Wechsel noch unbekannte Partner austauschen.

Produzieren Sie ein Video zum Thema Unternehmergeist/Unternehmertum, in dem Veranstaltungsteilnehmer Unternehmerinnen und Unternehmer interviewen. Das Video kann auf einem Filmfestival vorgeführt werden.

Wettbewerbe durchführen

Organisieren Sie einen Businessplanwettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Marketingstrategie zur Vermarktung ihres Produktes oder ihrer Dienstleistung dem Publikum und der Jury präsentieren müssen. Das überzeugendste Marketingkonzept gewinnt.

In einem Wettbewerb erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Jury verschiedene Aufgaben zur Präsentation ihrer beruflichen Zukunft. Die Jury beurteilt die Präsentation der zukünftigen Unternehmerinnen und Unternehmer nach Kriterien wie Originalität, Kreativität sowie Fähigkeit, sich und sein Produkt zu vermarkten. Als Preis könnte der Gewinner die Möglichkeit erhalten, einen tieferen Einblick in ein Unternehmen zu bekommen oder eine finanzielle Unterstützung zur Gründung erhalten.

Geschäftsideen entwickeln

Innovationen sind zu zehn Prozent Inspiration und zu 90 Prozent harte Arbeit. Lassen Sie Spezialisten vorführen, wie man mit Hilfe von Kreativitätstechniken Geschäftsideen erarbeiten kann.

Organisieren Sie einen Workshop, der deutlich macht, dass profitorientierte Unternehmen durchaus in der Lage sind, soziale Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

Die digitalen Medien und der gesamte Bereich des E-Business bieten spannende Geschäftsideen. Führen Sie einen Workshop durch, der Schülerinnen und Schüler diese Ideen entdecken lässt. Laden Sie dazu Gründer von IT-Start-ups ein.

Ideen für Unternehmen

Haben Sie und Ihr Unternehmen einen besonderen Bezug zur Umwelt? Wenn ja, veranstalten Sie ein Event und demonstrieren Sie, welche Vorzüge die Einbeziehung von ökologischem Denken in Ihrem Unternehmen mit sich bringt. Stellen Sie Innovationen vor, die unserer Umwelt zugute kommen.

In einem Projekt können engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer die Gründung eines jungen Unternehmens begleiten. Als Berater und Mentoren sollen sie das junge Unternehmen zum Erfolg führen.

Ideen für Schulen und Hochschulen

Fordern Sie Studierende und/oder Schülerinnen und Schüler auf Dreierteams zu bilden und rund um das Thema "Stift" einen möglichst hohen ökonomischen, ökologischen, sozialen oder künstlerischen Mehrwert zu schaffen. Einzige Bedingung: Als "Arbeitsgerät" wird nur ein Stift (Textmarker) eingesetzt. Bei bisherigen Wettbewerben dieser Art wurde z. B. ein Stift-Video gedreht, ein Silent-Dating veranstaltet, bei dem nur per Stift und Papier kommuniziert werden durfte, es wurden Spiele entwickelt, Bilder gemalt und verkauft usw. Nach 24 Stunden müssen die Teams ihre Idee präsentieren und deren weitere Entwicklung täglich beschreiben.

Fragen Sie die Jugendlichen vorab nach ihren Wunsch-Berufen: Möchten sie eher selbständig oder angestellt tätig sein. Im Anschluss besuchen die Jugendlichen in Kleingruppen mit jeweils einer Lehrperson verschiedene Unternehmen. Die Auswahl der Betriebe sollte die Berufswünsche der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Anschließende Fragen zur Diskussion: Werden die jeweiligen Wunsch-Berufe der Schülerinnen und Schüler eher selbständig oder in einer angestellten Tätigkeit ausgeführt?

Unternehmerinnen und Unternehmer gewähren Schülerinnen, Schülern oder Studierenden einen Einblick hinter die Kulissen ihres Unternehmens. Für einen Tag erleben sie den Alltag eines Unternehmers oder Managers und lernen so dessen Arbeits- und Verantwortungsbereiche kennen.

Selbstbewusst Interviews führen und an Diskussionsrunden teilnehmen. Das Unternehmen und Produkt überzeugend präsentieren: All das können Jugendliche in einem Moderatorenworkshop lernen. Laden Sie zum Beispiel einen Hörfunkmoderator ein, der den Jugendlichen die ersten rhetorischen Gehversuche zeigt: sicher Auftreten, eine deutliche Aussprache und einfach gut rüberkommen.

Organisieren Sie Diskussionsrunden, bei denen junge Unternehmerinnen oder Unternehmer Studierenden über ihre Erfolge und Fehlschläge beim Aufbau ihres Unternehmens berichten.

Organisieren Sie eine Seminarreihe, die das Thema "Existenzgründung" wissenschaftlich durchleuchtet. Es soll deutlich werden, dass das Thema "Unternehmertum" in alle Studien- Fachrichtungen integriert werden sollte.

Es gibt Institute, die künftige Trends erforschen. Laden Sie einen Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter eines solches Instituts ein. Sie oder er kann deutlich machen, in welche Richtung sich die Bedürfnisse und Wünsche von Verbrauchern entwickeln und welche erfolgversprechenden Geschäftsideen sich daraus ergeben.

Organisieren Sie eine Gesprächsrunde für Studierende, in der in lockerer Atmosphäre Gründungsideen diskutiert werden können. Am Ende der Veranstaltungen sollten sich erste Ideen herauskristallisiert haben, die auf einer Liste zusammengefasst werden. Die Studierenden sollten motiviert werden, ihre Ideen umzusetzen.

Organisieren Sie auf dem Campus eine Gründernacht. Geben Sie jungen Unternehmerinnen oder Unternehmern die Möglichkeit, ihr Unternehmen zu präsentieren, und machen Sie mittels einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft klar, wie wichtig Unternehmergeist ist.

Starten Sie eine Workshop-Reihe, in der die Möglichkeiten der Existenzgründung schon während des Studiums erläutert werden. Dabei sollten Versuchsprojekte wie Studentenfirmen und virtuelle Unternehmensgründungen in den Vordergrund gestellt werden.

Laden Sie die Gründungsberater der regionalen Gründungsinitiative oder einen Berater der Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer ein, um Berufsschülerinnen und -schülern die Option "Selbständigkeit" näher zu bringen.

Starten Sie einen Workshop, in dem Unternehmerinnen und Unternehmer der Region ihre Standpunkte zur Ausprägung unternehmerischer Kenntnisse und Fähigkeiten diskutieren. Welche Skills sollten im Studium vermittelt werden? Sind die Unternehmen der Region zufrieden mit den Absolventen der regionalen Hochschulen?

Unternehmerinnen oder Unternehmer der Region stellen einem Schüler- bzw. Studierendenteam ihre Unternehmensphilosophie sowie die Produkte und Personalplanung vor. Jetzt soll das Team eine Strategie entwickeln, das jeweilige Produkt sowie das Unternehmen bestmöglich zu vermarkten.

In einem Projekt erforschen Schüler oder Studierende die erfolgreichen Unternehmen der Region in den letzten 60 - 70 Jahren. In einer kreativ gestalteten Präsentation stellen sie diese Unternehmen vor.

In einem Workshop arbeiten die Schülerinnen und Schüler zunächst Fallbeispiele zu den Themen Berufsorientierung, Gründung, Unternehmensnachfolge und Selbständigkeit aus. Anschließend werden die Rollenanweisungen für NachfolgerIn, ExistenzgründerIn, UnternehmerIn, Freund bzw. Freundin entwickelt. Während der Aufführung werden auf Zuruf aus dem Publikum kurze Szenen rund zur beruflichen Selbständigkeit improvisiert.