Deutsche Finalisten für den Europäischen Unternehmensförderpreis 2019

Logo der Europäischen Kommission, darunter Schriftzug: European Enterprise Promotion Awards

Eine Expertenjury hat im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die beiden deutschen Teilnehmer des Europäischen Unternehmensförderpreises 2019 (European Enterprise Promotion Awards, EEPA) ausgewählt.

  • Das Projekt "StartGreen@School" des Unternehmens Grün e.V. setzt sich für eine nachhaltige Gründungskultur in Schulen ein. Es fördert die Gründung nachhaltiger Schülerfirmen und stärkt die Herausbildung unternehmerischer Kompetenz.
  • Das Pilotprojekt "Start-Up Your Future" der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V.  unterstützt gründungsinteressierte Geflüchtete. Sogenannte "Gründerpaten" begleiten die Geflüchteten bei ihrer Unternehmensgründung. Durch den direkten Austausch dienen die Gründerpatenschaften gleichzeitig als Integrationsmotor.

Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte: "Die beiden ausgewählten Projekte engagieren sich in wichtigen gesellschaftspolitischen Bereichen. Sie erkennen die aktuellen Herausforderungen und fördern nachhaltiges und verantwortungsvolles Unternehmertum. Ich wünsche ihnen viel Erfolg für die Preisverleihung im November in Helsinki."

Mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis zeichnet die Europäische Kommission seit 2006 Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-private Partnerschaften aus, die sich um die Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum verdient machen. Ausgelobt wird der Preis in den 28 Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Norwegen, Serbien und der Türkei.

Die beiden Finalisten aus Deutschland nehmen nun am weiteren Bewerbungsverfahren der EU-Kommission teil. Eine internationale Jury wählt Ende September 2019 aus etwa 50 nationalen Siegerbeiträgen die besten 20 bis 25 Projekte aus. Die Jury besteht aus Vertretern der Generaldirektion für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (EU-Kommission) sowie einem Vertreter aus dem Ausschuss der Regionen (beides EU-Kommission), zwei Mitglieder kommen aus den Ländern, die die EU Ratspräsidentschaft im jeweiligen Jahr innehaben (2019 Rumänien und Finnland). Darüber hinaus gehören der Jury Repräsentanten aus Wirtschaft und Bildung an.

Am 26. November 2019 werden im Rahmen der SME Assembly in Helsinki die Kandidaten vorgestellt und die Sieger des Wettbewerbs verkündet.

Weitere Informationen und Quelle:

Europäischer Unternehmensförderpreis
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Zurück