"Gründerreport 2019" des DIHK

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Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat seinen "Gründerreport 2019" vorgestellt.

Die jüngste Umfrage des DIHK zeigt, dass sich immer mehr Menschen den Schritt in die Selbständigkeit vorstellen können. Es hapert nur an der Umsetzung. So steht der aktuelle DIHK-Gründerreport auch unter der Überschrift "Trotz regen Gründungsinteresses - der Funke zündet nicht".

Er fußt auf den über 200.000 Kontakten der Existenzgründungsberater in den Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit angehenden Unternehmern und Unternehmerinnen im Jahr 2018. Im Berichtsjahr haben 28 Prozent mehr Teilnehmende die IHK-Seminare zur Unternehmensgründung besucht als noch 2017. Zugleich sinkt die Zahl derer, die auch anschließend "Nägel mit Köpfen" machten, ein konkretes Geschäftskonzept erstellten und mit ihrer IHK besprächen. Dies hat zuletzt nur jeder zweite Teilnehmende an IHK-Gründertagen getan - vor vier Jahren sind es noch 92 Prozent gewesen. Die Gründe: 57 Prozent berichteten von zu viel Bürokratie etwa bei Genehmigungen, bei der Umsetzung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung DSGVO, bei Steuern und Förderanträgen. Viele beklagten auch schlechte Internetverbindungen und einen zu komplizierten Zugang zu öffentlichen Fördermitteln. Der DIHK-Gründerreport liegt als Download vor.

Weitere Informationen und Quelle:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag

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