Gründungschancen werden in Deutschland optimistischer eingeschätzt

Älterer und jüngerer Mann im Gespräch, älterer Mann legt Hand auf Schulter des jüngeren

Das RKW-Kompetenzzentrum hat neue Erkenntnisse zur Lage des Unternehmertums veröffentlicht, die sich im Global Entrepreneurship Monitor 2018/2019 zeigen.

Im Rahmen der internationalen Vergleichsstudie Global Entrepreneurship Monitor (GEM) werden seit 1999 jährlich die Gründungseinstellungen in mehr als 50 Ländern untersucht. Dabei zeigt sich: Die Einschätzung von Gründungschancen in Deutschland verbessert sich in den letzten Jahren immer weiter. In 2018 wurde wie im Vorjahr der höchste Wert seit Beginn des GEM erreicht: 42 Prozent der Befragten sind optimistisch und sehen generell gute Chancen, ein Unternehmen zu gründen. Aber auch in anderen Ländern steigt die Gründungsstimmung. Dennoch variiert die Einschätzung von Gründungschancen stark. Während in Japan nur acht Prozent der Befragten gute Gründungschancen sehen, sind es in Schweden sogar 82 Prozent.

Lediglich 38 Prozent der 18- bis 64-Jährigen in Deutschland sind der Ansicht, dass sie ausreichendes Fachwissen und die notwendigen Fähigkeiten für die Gründung eines Unternehmens haben. In Kanada und den USA sind hingegen deutlich über die Hälfte der Bürger der Meinung, dass sie die benötigten Gründungsfähigkeiten besitzen. Eine wichtige Variable in diesem Zusammenhang ist außerdem eine persönliche Beziehung zu anderen Gründern oder Gründerinnen. Diese kann die individuelle Gründungsentscheidung positiv beeinflussen. So kannten in Deutschland rund ein Fünftel der Befragten eine andere Gründerperson persönlich, die innerhalb der letzten 12 Monate gegründet hat.

Der GEM Länderbericht Deutschland steht als Download zur Verfügung.

Weitere Informationen und Quelle:

RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V. Kompetenzzentrum

Zurück