Rahmenbedingungen für die Unternehmensnachfolge in Deutschland

Männer und Frauen über Papiere gebeugt, im Gespräch

Im Rahmen des Global Entrepreneurship Monitor (GEM) haben Expertinnen und Experten die gründungsbezogenen Rahmenbedingungen in Deutschland bewertet.

Der Global Entrepreneurship Monitor untersucht das Gründungsgeschehen in Deutschland und im internationalen Vergleich sowie die zugehörigen Rahmenbedingungen. Die jährliche Datenerhebung erfolgt durch eine repräsentative Bevölkerungsbefragung sowie eine Expertenbefragung. Seit 2017 führt das RKW Kompetenzzentrum gemeinsam mit der Leibniz Universität in Hannover die Datenerhebungen für den Gründungsstandort Deutschland durch.

Expertinnen und Experten wurden nun gebeten, Aussagen zuzustimmen oder zu widersprechen. Mehr als 63 Prozent stimmten der Aussage zu, dass es in Deutschland ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten für die Gestaltung der Unternehmensnachfolge gibt. Bei der erstmaligen Übernahme stehen eine ganze Bandbreite an Förderdarlehen, Bürgschaften und Beratungszuschüssen zur Verfügung. Die Sensibilisierung von potenziellen Gründern für die Möglichkeit der Übernahme eines bereits bestehenden Unternehmens wird hingegen nur noch von knapp 37 Prozent als ausreichend bewertet.

Gründungsberatungen erfolgen meist durch regionale Fördereinrichtungen, wie Kammern oder der kommunalen Wirtschaftsförderung. Hierdurch kann ein beträchtlicher Anteil an Personen mit Gründungsabsicht erreicht werden. Der ausreichenden Existenz von Matching-Formaten zum Thema Unternehmensnachfolge stimmen immerhin noch etwas mehr als ein Drittel der Befragten zu.

Weitere Informationen und Quelle:

RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. – Kompetenzzentrum

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