Gründerwoche Deutschland 2015

Die Gründerwoche Deutschland 2015 fand vom 16. bis 24. November statt. Die Aktionswoche wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gemeinsam mit über 899 Kooperationspartnern durchgeführt.

Unter dem Dach der Gründerwoche fanden im gesamten Jahr 2015 über 2.400 Veranstaltungen statt, wovon 2.221 Veranstaltungen während und zeitnah rund um die Aktionswoche durchgeführt wurden. 1.543 Veranstaltungen fanden in der Aktionswoche selbst statt.

Bei den Veranstaltungsthemen standen "Beratung und Information" im Vordergrund. Darüber hinaus gab es Angebote zum Erfahrungsaustausch und Networking, zur Qualifizierung und Weiterbildung, zur Berufsorientierung und zur Förderung des Unternehmergeists.

Partnerzahlen nach Bundesländern 2013 - 2015

Quelle: RKW-Datenbank 2015, www.gruenderwoche.de (n=899 Partner)
Bundesland Zahl der Partner
2013 2014 2015
Nordrhein-Westfalen 203 186 174
Bayern 121 116 103
Berlin 91 95 88
Baden-Württemberg 99 92 84
Hessen 72 85 90
Niedersachsen 59 70 63
Hamburg 39 59 50
Sachsen 44 49 50
Rheinland-Pfalz 51 42 46
Schleswig-Holstein 19 32 32
Sachsen-Anhalt 48 30 41
Thüringen 27 25 27
Brandenburg 21 20 23
Mecklenburg-Vorpommern 24 19 17
Saarland 6 7 6
Bremen 8 6 5

Partner nach Art der Organisation 2015

Wettbewerbe und Veranstaltungen

Neben zahlreichen Veranstaltungen vor Ort konnten sich gründungsinteressierte Jugendliche, Erwachsene und Start-ups an bundesweiten Aktionen der Gründerwoche sowie an internationalen Wettbewerben der Global Entrepreneurship Week beteiligen.

Gründerwoche Quiz 2015

Das Gründerwoche Quiz hat sich rund um die Gründerwoche und ums Gründen gedreht. Im Rahmen einer Verlosung konnte den 10 Gewinnern eine Little Sun überreicht werden.

Statement-Aktion der Gründerwoche Deutschland 2015

Mit der Statement-Aktion hat die Gründerwoche junge Menschen dazu aufgerufen, in ihrem Wohn- und Lebensumfeld Kontakt zu Unternehmerinnen und Unternehmern aufzunehmen. Die Aufgabe lautete: Fragen Sie Unternehmerinnen und Unternehmer, warum sie sich selbständig gemacht haben bzw. was es für sie bedeutet, unternehmerisch selbständig zu sein. Die Antworten (Statements) wurden als Unternehmer/-innen-Statements veröffentlicht.

GEW:Women

Das internationale Event der Global Entrepreneurship Week (GEW) hat am 18. November 2015 die Leistungen von Unternehmerinnen ganz besonders gewürdigt und gefeiert. Weltweit wurden in vielen Ländern, die sich an der GEW beteiligten, Veranstaltungen durchgeführt. Mit dabei waren auch die Partner der Gründerwoche.

Startup Weekend

Im Rahmen der Global Entrepreneurship Week 2015 fanden weltweit Startup Weekends in verschiedenen Städten statt. Gründerinnen, Gründer, Marketingexperten und andere Gründungsbegeisterte haben sich jeweils an einem Wochenende getroffen, aus einer Idee ein "echtes" Unternehmen auf die Beine zu stellen. Mit dabei waren auch viele deutsche Städte.

Creative Business Cup

Der Creative Business Cup ist ein Wettbewerb für Selbständige in der Kreativwirtschaft. Ziel ist es, die unternehmerischen Fähigkeiten und die Zahl erfolgreicher Kreativunternehmen zu steigern. Dazu kamen in Kopenhagen vom 16.-18. November 2015 Kreativ-Start-ups aus über 40 Ländern zusammen, um sich für die Auszeichnung als "World Champion in Creative Entrepreneurship" zu bewerben. Aus dem Kreis der deutschen Bewerber hatten die Start-ups Light Instruments GmbH aus Kiel, Beemgee GmbH aus Berlin und Glarify UG (haftungsbeschränkt) aus Stuttgart teilgenommen.

Get in the Ring 2015

Der internationale Investment-Wettbewerb "Get in the Ring" hat Start-ups und jungen Unternehmen die Chance auf ein Investment von Privatkapitalgebern von bis zu einer Million Euro geboten. Bei der Vorauswahl in Deutschland traten sechs Start-ups gegeneinander an.

Future Agro Challenge

Der internationale Businessplan-Wettbewerb "Future Agro Challenge 2015" wurde von den griechischen und zypriotischen Hosts der Global Entrepreneurship Week (GEW) durchgeführt. Das Motto lautete: "Gesundes Essen vom Erzeuger bis zum Verbraucher". Gewonnen haben den Wettbewerb zwei Start-ups aus Chile und Marokko.