Statements der Förderer zur Gründerwoche

Der Deutsche Städtetag gehört zu den Förderern der Gründerwoche Deutschland. Die folgenden Statements machen deutlich, warum sich der Verband für die Aktionswoche engagiert.

Barbara Leutner, Deutscher Städtetag

Warum engagiert sich der Deutsche Städtetag für die Gründerwoche Deutschland?

"Die Gründung junger Unternehmen ist von hoher gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Mit neuen Unternehmensgründungen sind einerseits die quantitativen Effekte der Schaffung neuer Arbeitsplätze mit entsprechenden Beschäftigungswirkungen verbunden, andererseits können Neugründungen einen wesentlichen Beitrag zum Strukturwandel leisten und haben einen positiven Einfluss auf die strukturelle Entwicklung der Wirtschaft. Insofern sind sie unverzichtbarer Teil zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Stadt."

Welchen Nutzen sehen Sie für Ihre Mitglieder, sich als Partner an der Gründerwoche Deutschland zu beteiligen und die Aktion mitzugestalten?

"Die Städte engagieren sich vielfältig, um Gründungswilligen Information, Beratung und Unterstützung anzubieten. Die Wirtschaftsfördereinrichtungen der Städte sind dabei häufig erster Ansprechpartner und begleiten das Gründungsvorhaben - zum einen im Hinblick auf die abzuwickelnden Verfahren und Formalitäten, zum anderen jedoch auch in Bezug auf Geschäftsmodelle, Finanzierungsberatung, Angebot von Netzwerkveranstaltungen etc. Im Rahmen der Gründerwoche werden diese Aktivitäten noch stärker sichtbar für interessierte Existenzgründer und Gründerinnen. Darüber hinaus ist auch ein Austausch von guten Beispielen möglich."

Was erhoffen Sie sich in der Zukunft von der Gründerwoche Deutschland? Haben Sie Wünsche für die weitere Entwicklung der Gründerwoche?

"Im Rahmen der Gründerwoche werden die vielfältigen Aktivitäten zur Existenzgründung besonders herausgestellt, um angesichts zurückgehender Gründungszahlen in allen gesellschaftlichen Gruppen für die Gründung von Unternehmen, Handwerksbetrieben und Start-ups zu werben und zu motivieren. Stärker als bisher sollte der Fokus auf dem innovativen Charakter von Existenzgründungen liegen, zum Beispiel in den Geschäftsfeldern Digitalisierung und intelligente Vernetzung und technische Innovationen. Ganz besonders sollten die Erfahrungen von Migranten mit der Selbstständigkeit in den Blick genommen und deren Potenziale besonders gefördert werden."