Cleantech Open Global Ideas Challenge

Die Cleantech Open Global Ideas Challenge findet im Rahmen der Global Entrepreneurship Week statt und wird vom Cleantech Open Accelerator ausgerichtet. Der internationale Wettbewerb zeichnet junge Unternehmen mit innovativen Ideen aus den Bereichen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit aus.

Im Rahmen des StartGreen Award 2017 des Borderstep Institut wird das RKW Kompetenzzentrum auch dieses Jahr wieder Unternehmen für die Cleantech Open Global Ideas Challenge nominieren. Die Bewerbungsfrist ist bereits abgelaufen.

Die Gewinner der Cleantech Open Global Ideas Challenge 2016

Beim internationalen Finale in San Francisco (6. bis 10. Februar 2017) anlässlich der Cleantech Week haben die beiden deutschen Start-ups Interpanel GmbH und Intrapore GmbH in den Kategorien "Scale Track" und "Growth Track" gewonnen und sich damit gegen Wettbewerber aus aller Welt durchgesetzt.

Die Teilnahme wurde den Unternehmen vom RKW Kompetenzzentrum ermöglicht. Als Bundesweite Koordinierungsstelle der Gründerwoche Deutschland hatte es die Unternehmen im November 2016 in Kooperation mit dem StartGreen Award ausgewählt.

Die Unternehmen freuen sich sehr über den großen Erfolg und die Chance, erste Kontakte im amerikanischen Markt zu knüpfen. Dr. Julian Bosch, Gründer von Intrapore: "Wir hatten hier eine großartige Zeit und haben viele interessante Hinweise zum Markteintritt in den USA aufgenommen." Die Intrapore GmbH aus Essen bietet in einem neu entwickelten Verfahren die Reinigung von Böden und Grundwasser mit Hilfe von nano- und mikropartikelbasierten Sanierungsverfahren an.

Die interpanel GmbH aus Rosenheim entwickelt, produziert und vertreibt multifunktionale Decken-, und Wandsysteme. Mit diesen modularen Systemen, die sich in bestehende oder neue Infrastruktur integrieren lassen, ist es erstmals möglich, Oberflächen dauerhaft und tauwasserfrei zu temperieren. Damit wird eine stille, hoch leistungsfähige und hygienische Bauteiltemperierung realisiert.

Noch ein weiteres Unternehmen mit deutscher Beteiligung konnte sich in San Francisco durchsetzen: Kraftwerk, ein Start-up mit Sitz in Sachsen und Kalifornien, hat in der Wettbewerbs-Sparte für den US-amerikanischen Markt gewonnen.